Bedarfsanalyse: Fördern, aber sinnvoll

Informationen für eine Qualifizierte Förderung  nach Zielgruppen
Tab. 1: Zu unterscheidende Gruppen mit spezifischen Unterstützungsbedarfen
  • Von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen
– Informationen über alternative Arbeitsangebote,
– evtl. Umschulungen,
– evtl. Mobilitätshilfen,
– spezifische Trainings zum Umgang mit Stress durch Ar-
beitslosigkeit und differenzierte Information über gesetz-
lich bestehende Unterstützungsmaßnahmen
  • Weniger als 12 Monate arbeitslose Personen
– Unterstützungen beim Auffinden von Arbeitsangeboten,
– evtl. Umschulungen,
– evtl. Mobilitätshilfen,
– spezifische Arbeitsangebote für Personen mit gesund-
heitlichen Einschränkungen
Junge Langzeitarbeitslose
  • U 25
Für eine Teilmenge:
– Schulbildung und Qualifizierung nachholen,
– Werterziehung nachholen,
– Klärung von Lebens- und Arbeitszielen,
– Gesundheitserziehung, Aneignung von Kompetenzen
zur selbst verantwortlichen Lebensführung einschließ-
lich Strategien zum Bewerben für einen Arbeitsplatz/Se-
niorcoaches ausbilden und einsetzen
Langzeitarbeitslose im mitt-
leren Erwachsenenalter
  • Für eine Teilmenge:
– intensive Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung (ins-
besondere für Alleinverdiener),
– Qualifikation/Umschulung,
– Mobilitätshilfen,
– Einfacharbeit,
– spezifische Arbeitsangebote für Personen mit gesund-
heitlichen Einschränkungen
Ältere Langzeitarbeitslose
  • 50+
– Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung
Für eine Teilmenge:
– Qualifikation/Umschulung,
– spezifische Arbeitsangebote für Personen mit gesund-
heitlichen Einschränkungen,
– Einfacharbeit,
– Arbeitszeit reduzieren
  • Migranten
– Qualifizierung/Umschulung,
– evtl. Sprachkurse
Berufsrückkehrer/innen
– Qualifizierung/Umschulung,
– Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung
4. Fazit
Eine zusammenfassende Übersicht über Personengruppen, die aufgrund
von drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit jeweils spezifische Unter-
stützungsbedarfe aufweisen, enthält die Tabelle 1. Generell gilt jedoch, dass
eine Gesundheitsförderung für die Gesamtbevölkerung auch das Ziel ha-
ben muss, mit den höheren und zum Teil widersprüchlichen Anforderun-
gen des Arbeitsmarktes zurechtzukommen. Gesundheitsförderung beginnt
mit Bildung und Qualifizierung. Die folgenden Maßnahmen sind grund-
sätzliche Interventionen:
– Schulbildung und Qualifizierung, Werteerziehung,
– Unterstützung selbst organisierten Handelns und von Selbstverantwor-
tung,
– Gesundheitserziehung für alle Altersgruppen, kostengünstige Sportange-
bote,

– gesellschaftliche Akzeptanz von diskontinuierlichen Erwerbsbiographien, Förderung der Übergänge

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