Persönliches Budget – Umsetzung vor Ort?

Die Bundesregierung hat die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Ilja Seifert, Dr. Martina Bunge, Mathias W. Birkwald und weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema „Umsetzung und Verbreitung der Leistungsform Persönliches Budget“ beantwortet (Bundestagsdrucksache 17/7052 – 21.09.2011).
(…) Nicht nur das Projekt „ProBudget“, so die Bundesregierung, stelle in seinem Abschlussbericht als Ergebnis fest, dass fürdieVerbreitungPersönlicher Budgets zunächsteinerhöhterBeratungsbedarf erforderlich sei. Auch andereProjekteausdemFörderprogramms kämen zu dieser Erkenntnis. Die Bundesregierung teile diese Auffassung. Nicht zuletzt aus diesem Grunde werde auch die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung in Sachen „Persönliches Budget“ fortgesetzt.Die Bundesregierung stellte dabei ausdrücklich klar,dassallen Leistungsträger und dieGemeinsamenServicestelleneine gesetzlichen Pflicht zur Beratung auferlegt sei. Darüber hinaus sei im Rahmen der Projekte ausdemFörderprogramm ein Pool von über 300 meist ehrenamtlich tätigen Beratungsstellen entstanden, der sich beim Kompetenzzentrum Persönliches Budget des Paritätischen registrieren ließe und von dort vernetzt wurde.Im Rahmen diesesVernetzungsprozesses würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Beratungsstellen auch geschult, und ständig würden weitere Beratungsstellen für das Netzwerk angeworben. Dieser Prozess werde im Rahmen des Projektes „e-Strategie Persönliches Budget: Vor Ort handeln – online informieren, beraten, vernetzen, beteiligen“ auch weiterhin vom Bundesministerium für Arbeit undSoziales unterstützt und gefördert.Das Persönliche Budget ermöglicht Menschen mit Behinderungen, auf Antrag anstelle von Dienst- und Sachleistungen eine Geldleistung oder Gutscheine zu erhalten, um sich die für die selbstbestimmte Teilhabe erforderlichen Assistenzleistungen selbst zu organisieren.

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2 Antworten zu Persönliches Budget – Umsetzung vor Ort?

  1. taspila schreibt:

    Hallo, danke für diese informative Seite. Welche Beratungsstellen sollen denn damit gemeint sein? Gilt das auch für Menschen mit psychischen Behinderungen?

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