WuW- Wunsch und Wahlrecht

Quelle: http://www.apk-ev.de/public/themen-beitrag-details.asp?id=164&h=p&mod=User

Zu oft mangelt es bei der Verwirklichung von Teilhabe an umfassenden und vernetzten medizinischen und psychosozialen Unterstützungsangeboten mit einer regionalen Sicherstellungsverpflichtung. Durch geeignete Maßnahmen sind die Barrieren zu überwinden, die der Teilhabe entgegenstehen. …

Unter dem Titel ‚Teilhabe und Rechte von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen stärken‘ fordert die Aktion psychisch Kranke zusammen mit den neun weiteren sozialpolitischen Fachverbänden

  • AWO Bundesverband e.V.,
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepschiatrischer Verbünde e.V.,
  • Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V.,
  • Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.,
  • Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V.,
  • Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V.,
  • Diakonie Bundesverband – Diakonisches Werk der EKD e.V.,
  • Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie e.V.,
  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.

größere politische Anstrengungen zur Unterstützung der genannten Zielgruppe.

Zu oft mangelt es bei der Verwirklichung von Teilhabe an umfassenden und vernetzten medizini-schen und psychosozialen Unterstützungsangebote mit einer regionalen Sicherstellungsverpflich-tung. Durch geeignete Maßnahmen sind die Barrieren zu überwinden, die der Teilhabe entgegenstehen. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die praktischen und gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen zur Umsetzung folgender Maßnahmen:(…)

Das Wunsch- und Wahlrecht soll hierbei die Entscheidungsbefugnis der Betroffenen in den Fordergrund heben: Wo und mit wem Sie ihre Maßname ausfüllen wollen – wo Sie selbstbestimmt  sich für Unterstützungsbedarf  entscheiden.  Dadurch wird die Werkstatt (WfbM) zu  einem Platz unter anderen um das Teilhaben am Arbeitsleben einzulösen.

(… )Die Festlegung der Hilfen für Menschen mit psychischer Erkrankung / seelischer Behinderung und eingeschränkter Erwerbsfähigkeit auf den Leistungsort „Werkstatt für behinderte Men-schen“ im SGB IX muss aufgegeben werden. Zu allererst muss der betroffene Mensch selbst entscheiden können, ob er/sie die unterstützte Arbeit in einer spezialisierten Einrichtung oder auf dem allgemeinen Arbeitsleben erbringt. Hierzu sind die bisherigen Angebote zur berufli-chen Bildung und Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben zu flexibilisieren und Zugangs-schwellen zur Nutzung des Persönlichen Budgets abzubauen. Die Rückkehr zur Werkstatt muss auf Wunsch möglich sein. (…)

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