Inklusion fortschreiben mit demTeilhaberecht

www.kobinet-nachrichten.org/de/1/nachrichten/31675/Inklusion—eine-Herausforderung-für-Einrichtungen.htm

Den Aufschlag der Diskussion machte Dr. Rainer Kreuzer aus Hamburg, der von seinen Erfahrungen als Beschäftigter in einem sozialen Dienst für behinderte Menschen und die Eigeninteressen der Anbieter und Beschäftigten anschaulich schilderte. Dessen These ist es, dass die Expansion der Einrichtungen nur gestoppt und umgekehrt werden kann, wenn Anreize geschaffen werden, zum Beispiel mit einer Entlassungsprämie für behinderte Menschen, die aus Einrichtungen ausziehen. „Die sozialen Räume müssen verändert werden, so dass auch Menschen, die gewisse Handicaps mitbringen, nicht behindert werden“, erklärte Dr. Rainer Kreuzer. Er trat dafür ein, dass der Zuzug zu Behinderteneinrichtungen und die steigende Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen gestoppt und Alternativen Vorrang bekomemn müssen.

Ottmar Miles-Paul berichtete über die Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz. Ein gutes Gesetz beinhalte ein Teilhabegeld, aber vor allem müssten Leistungen etwa auf Assistenz unabhängig vom Vermögen und Einkommen erfolgen. Aus internationaler Sicht, so Ottmar Miles-Paul, stehe Deutschland mit seinen viele Institutionen, die immer noch weiter wachsen, aus menschenrechtlicher Perspektive richtig schlecht da, ganz anders wie das die Bundesregierung selber behaupte. Dies habe die Anhörung des UN-Fachausschusses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Genf erst vor kurzem eindeutig gezeigt.postkarte_frag_mich_doch_selbstRampe3_n

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