Links, Material und Adressen


Rückkehr auf den ersten Arbeitsmarkt:

LVR-Fachbereich Integrationsamt, Hauptfürsorgestelle und Soziales Entschädigungsrecht

KarinFankhaenel

LVR-Integrationsamt

Die Teilhabe behinderter Menschen im Arbeitsleben durch Zuschüsse sowie umfassende Beratungs- und Betreuungsangebote zu ermöglichen, ist die Aufgabe des LVR-Integrationsamtes.

Der Fachbereich ist Partner der behinderten Menschen und ihrer Arbeitgeber. Hier wird die Ausgleichsabgabe eingenommen, die Unternehmen zahlen müssen, die keine oder nicht genügend Menschen mit Behinderung beschäftigten.

Diese Mittel werden investiert für die Förderung von behinderten Menschen im Beruf: etwa in Form von Zuschüssen zu Investitionskosten für Arbeitgeber, für Beratung und Begleitung vor Ort oder auch für Information und Schulung der betrieblichen Integrationsteams.

zum Informationsangebot für Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben

LVR-Hauptfürsorgestelle und Soziales Entschädigungsrecht

Die Aufgaben der Kriegsopferfürsorge und der Sozialen Entschädigung, die von den sechs rheinischen Versorgungsämtern in Aachen, Köln, Wuppertal, Düsseldorf, Duisburg und Essen übernommen wurden, werden ebenfalls in diesem Fachbereich wahrgenommen.

Diese Leistungen richten sich an Kriegsopfer, deren Angehörige und Hinterbliebene, aber auch an Opfer von Gewalttaten, an impfgeschädigte Menschen, an Soldaten, Personen die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes arbeiten sowie an Häftlinge aus der ehemaligen DDR.

Angehörige:  http://www.psychiatrie.de/bapk/seelefon/

http://inklusionkonkret.info/in-berlin-neukoelln-entsteht-das-inklusion-netzwerk-neukoelln-inn/

Forensik:  http://www.psychiatrie.de/bapk/forensik/

Tel. 0234 / 640 5102 oder 0234 / 68 70 5552 (bitte F. Schuster)

Weitere Adressen http://www.psychiatrie.de/bapk/top/kontakt/#c3697

Juristisches (Quelle LPE NRW)

Gegen Zwangsbehandlung(Quelle : LPE NRW):

UN-Behindertenrechtskonvention
Artikel 12: Gleiche Anerkennung vor dem Recht
Abs. 2: Die Vertragsstaaten anerkennen, dass Menschen mit Behinderung in allen
Lebensbereichen gleichberechtigt mit anderen
Rechts- und Handlungsfähigkeit genießen.
Artikel 14: Freiheit und
Sicherheit der Person
Abs. 1 (b) Die Vertragsstaaten gewährleisten […] dass das Vorliegen einer Behinderung in keinem Fall eine Freiheitsentziehung rechtfertigt.
Trotz des eindeutigen Wortlauts der Konvention wird diese ständig absichtlich falsch ausgelegt oder sogar absichtlich falsch wieder gegeben.
Daher sah sich das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte
zu folgender Stellungnahme gezwungen:
Es nennt die Psychisch Kranken Gesetze der Länder „unlawful law“ und „intrinsically
discriminating“. Es kritisiert
„The existence of a disability can in no case justify a deprivation of liberty“ (Das Vorliegen einer
Behinderung kann in keinem Fall eine Freiheitsentziehung rechtfertigen). Und weiter: „In violation of relevant internat
ional standards, in many legal systems persons with disabilities, and especially persons with mental and intellectual disabilities, are deprived of their liberty simply on the grounds of their disability“ (In Verletzung wichtiger internationaler Standards wird in vielen Rechtssystemen Menschen mit Behinderungen und besonders Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen ihreFreiheit nur auf Grund ihrer Behinderung entzogen).
Das UN-Hochkommissariat ist die höchste Autorität in Menschenrechtsfragen weltweit.
Urteile des Bundesverfassungsgerichts Das BVerfG schließt Gefahrenabwehr als Grund für eine Zwangsbehandlung aus, weil sich Gefahren durch Einsperren abwehren lassen. Auch Arbeitserleichterung für das Personal, mangelndes Personal oder reibungslose betriebliche Abläufe rechtfertigen laut BVerfG keine Eingriffe in den Körper gegen den Willen.
Das BVerfG sagt an keiner Stelle seiner Urteile, dass der Gesetzgeber Zwangsbehandlung erlauben muss.
Leider hat das BVerfG wieder die unsägliche Begrifflichkeit vom „freien Willen“, der bei vielen„psychisch Kranken“ fehle, als letztes Schlupfloch, das bei strenger Kosten-Nutzen-Abwägung noch einen Weg zur Zwangsbehandlung biete, verwendet.
Sehen wir uns an, welche Folterfalle dieses Schlupfloch dem Gesetzgeber stellt: Ein/e Insass/e/in der Psychiatrie hat einen Wahn.

MittelsZwangsmedikation versuchen die Helfer/innen diesen Wahn zu beseitigen.

Pfad 1: Der/die Patient/in schwört ab und dankt für die Hilfe. Kein Problem für die Psychiatrie.
Pfad 2: Der/die Patient/in bleibt bei seiner/ihr er Sicht der Dinge. Die Helfer/innen dürfen mit ihrer zwangsweisen Behandlung nicht locker lassen. Sobald man zugesteht, dass dieser Wahn eine mögliche Sicht auf die Wirklichkeit ist,
gibt man zu, dass dieser Mensch in seiner Willensbestimmung genauso frei wie alle anderen war und ist. Und man hat versucht, ihm diese Sicht mit Gewalt zu nehmen.
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AKTION PSYCHISCH KRANKE E. V. (HG.)
211576_100002700991503_7163098_q Individuelle Wege ins Arbeitsleben
Abschlussbericht zum Projekt »Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranke»
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