Download- Material

Materialienbörse – Downloadbereich

Zum Download  auf die Überschrift (in Braun) klicken. Die Texte in den Grauen Feldern sind eine Kurzfassung)

  • Wiesbadener Erklärung :Umsetzung der UN-Behindertenkonvention
    http://www.lbb.nrw.de/pdf-downloads/Wiesbadener_Erklaerung_der_Behindertenbeauftragten.pdf
  • Persönlicher Krisenplan und Handreichung
  • Neue Studie  Menschen mit PsychischenStörungen in Hartz4 http://doku.iab.de/forschungsbericht/2013/fb1213.pdf
    Versicherten depressive Episoden,gefolgtvonsomatoformen Störungen mit etwa einem Zehntel. Neben psychischen oder Verhaltensstörungen durch Tabak und Alkohol spielenbeidenEinzeldiagnosenAngststörungen und Reaktionen auf schwereBelastungenundAnpassungsstörungen (die sich u.a. auch in depressiven Stimmungslagen äußern können) noch eine größere Rolle.DiesesechsStörungsformen dürften diejenigen sein, mit  denen  Mitarbeiter der SGBII-Träger am häufigsten konfrontiert werden.

    Um eine Vorstellung von der Größenordnung der Erkrankungen zu bekommen: EinAnteil von 20 Prozent der Leistungsbezieher miteiner Diagnose aus dem Bereich der affektiven Störungen bedeutet bei 4 Millionen Leistungsberechtigten eine Personengruppe von 800.000 Menschen, davon drei Viertel, also 600.000 Menschen mit einer„depressiven Episoden“ (ICD-10: F32).  (…)
  • Zuverdienst-handbuch

    Niedrigschwellige Arbeitsangebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Zuverdienstprojekte

    Ein „Rehabilitationsparadoxon“

    Eine „gute Prognose“ ist häufig eine notwendige Voraussetzung für die Gewährung einer Rehabilitationsmaßnahme. Doch Menschen mit psychischen Behinderungen sind häufig nur schwer in der Lage, diesen psychischen Druck, der auf Grund einer solch„guten Prognose“ entsteht, psychisch angemessen zu bewältigen. So scheitern sie, obwohl zahlreiche Untersuchungen belegen,dass Menschen mit einer psychischen Behinderung sehr gut rehabilitierbar sind, wenn sie nicht unter Erfolgsdruck stehen. Die krankheitsbedingte Beeinträchtigung, nicht angemessen mit Belastungssituationen umgehen zu können, verhindert somit den Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme, die ohne Erfolgsdruck durchaus erfolgreich hätte sein können. DiesesRehabilitationsparadoxon wird häufig nicht beachtet. Somit werden durch diegesetzlichen Regelungen Barrieren geschaffen, obgleich die gesetzlichen Regelungen einen barrierefreien Zugang zur Rehabilitation vorsehen.

    Dieses Paradoxon – es werden Fähigkeiten vorausgesetzt, die erst erworben werden

    sollen – trifft besonders die weniger leistungsfähigen chronisch psychisch kranken Menschen.

    Sie sind in dem ganzen Reigen der Bildungs-, Trainings-, Vermittlungs-, Qualifizierungs- und Rehabilitationsmaßnahmen kaum oder garnicht berücksichtigt.

    Die Eintrittskarte für den Zugang zu Leistungen der beruflichen Eingliederung heißt:

    Vollzeit-Arbeitsfähigkeit mit Perspektive „Allgemeiner Arbeitsmarkt“. Im Zeitumfang oder in der Zielperspektive abgespeckte Angebote gibt es kaum.

  • Thesen-zur-Personzentrierung

Auf einer Tagung der fünf Fachverbände der Behindertenhilfe am 30.9./1.10.2010 wurde eine inhaltliche Füllung der personzentrierten Leistungsgestaltung in einer interdisziplinären Gesamtbetrachtung erörtert und in zehn Thesen zusammengefasst. Sie stellen eine Grundlage für den Weiterentwicklungsprozess der Eingliederungshilfe dar und können der Orientierung für die Praxis dienen
Dem Verständnis der UN-BRK und der ICF zu Folge ist Behinderung also nicht länger die individuell vorhandene gesundheitliche Störung(Schädigung und Funktions-einschränkung) oder die Normabweichung.
Es ist vielmehr so, dass sich die Behinderung durch Entfaltung personaler Ressourcen sowie gelingende
Interaktion zwischen dem Individuum sowie seiner materiellen und sozialen Umwelt abbauen kann.
Diese Wechselwirkung von Beeinträchtigungen mit teilhabeeinschränkenden  oder-fördernden Kontextfaktoren wird im SGB IX und im BGGdurch die Formulierung „und daher“ unter Umständen nicht hinreichend klar bezeichnet. Dies kann gegenwärtig durch Auslegung der Gesetze erreicht werden. In Fachkreisen wird vor diesem Hintergrund eine Revsion der Definition gefordert.
Eine Weiterentwicklung des Behinderungs-begriffs im Sinne der UN-BRK und der ICF wird im Rahmen der anstehenden Evaluierung des SGB IX und des BGG zu prüfen sein.
Thesen des SOVD
Das vorliegende Diskussionspapier trägt den menschenrechtlichen Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention…
bislang noch nicht ausreichend Rechnung. Stattdessen hat der SoVD große Sorge, dass finanziell-restriktive Vorgaben die Prämissen der Reform bilden, wie dies Einzelnormen vermuten lassen.
• Der SoVD bittet darum, von beabsichtigten
Einschränkungen des Wunsch-und Wahlrechtsin § 9 SGB IX dringend Abstand zu nehmen.
Es ist nicht hinnehmbar, dass sich das Wahlrecht der Betroffenen nur noch auf angemessene Wünsche reduzieren soll und damit nur noch die Wahl des günstigsten Anbieters möglich wird
• Der Übergang von der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sollte unterstützt werden
– auch finanziell. Leider enthält das Diskussionspapier weder den von der ASMK vorgeschlagenen Lohnkostenzuschuss aus Sozialhilfe mitteln noch einen Minderleistungsausgleichnach SGB III und II
• Die Eingliederungshilfe muss
aus dem Fürsorgerecht herausgelöst und stärker einkommens-und vermögensunabhängig
ausgestaltet werden. Esist bedauerlich, dass das Diskussionspapier dies bisher noch nicht vor
sieht.
•Die Werkstatt darf in ihrer Ausrichtung als Reha-Einrichtung nicht in Frage gestellt werden
Neue Initiative: Dialog sozialer Initiativen

Weitere Informationen zu Teilhabe und Arbeitsmarkt(Link: Dialog Sozialer Initiativen )

Teilhabe am Arbeitsleben – ohne Menschen mit Behinderung?

Jobwunder, steigende Zahlen der Erwerbstätigen, Fachkräftemangel und Die deutsche Wirtschaft boomt. Schlagwörter, welche die vergangenen Monate beherrschen. Allerdings profitiert eine Gruppe von Menschen kaum davon: behinderte und schwerbehinderte Menschen.[1] Rund 7,5 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung leben in Deutschland (Statistisches Bundesamt). D. h. sie haben einen Grad der Behinderung (Gdb) von 50 oder mehr. Die Zahl der erwerbslosen Menschen mit Behinderungen steigt oder stagniert im besten Fall. Ein Blick auf die Entwicklung der aktuellen Situation der Menschen mit Behinderungen am Arbeitsmarkt ist ernüchternd.[2]

Ausgleichsabgabe vs. Einstellung

Die Zahl der schwerbehinderten Menschen ohne Arbeit stieg seit 2001 um sechs Prozent. Auch die Einführung des Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) mit dem Prinzip des „Fördern und Fordern“ produzierte keine notwendigen Arbeitsplätze. Infolge der demografischen Alterung stieg die Zahl der älteren Schwerbehinderten. Eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit ist eine Ursache davon. So sind fast zwei Fünftel der erwerbslosen schwerbehinderten Menschen 55 Jahre und älter.

So steht zwar den derzeit beschäftigten Schwerbehinderten und Gleichgestellten ein besonderer Kündigungsschutz zu und sie bleiben bei notwendigen Entlassungen aufgrund der Sozialauswahl zunächst verschont, jedoch trifft es sie jedoch umso nachhaltiger, da es für sie schwieriger ist, einen neuen adäquaten Arbeitsplatz zu erhalten. Arbeitgeber scheinen noch immer mit vielen Vorbehalten gegenüber Menschen mit Behinderungen belastet zu sein.

Literaturliste: Inklusion in der Beruflichen Bildung

Band 27 Teil 1 25 Jahre Psychiatrie (download)

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Eine Antwort zu Download- Material

  1. Pingback: Teilhabegesetze umsetzen ,aber wie? | Bloggen

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