Integrationsfirmen

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 Integrationsfirmen (Laut SGB IX: „Integrationsprojekte“) sind besondere Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie unterscheiden sich von „normalen“ Betrieben dadurch, dass sie überdurchschnittlich viele besonders betroffene schwerbehinderte Menschen beschäftigen, nämlich in der Regel zwischen 25 und 50 Prozent der Mitarbeiter. Wegen der besonderen Zusammensetzung der Belegschaft bilden die Integrationsfirmen ein Bindeglied zwischen den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und dem allgemeinen Arbeitsmarkt. (Quelle: Rehadat.de)

Neues Buch über Integrationsfirmen

Mit Förderung durch die Stiftung Freudenberg bringt die bag-if 2015 ein neues Buch über Integrationsfirmen heraus. Der Arbeitstitel lautet: “Integrationsfirmen als Wegbereiter der Inklusion – Bilanz und Perspektiven sozialer Unternehmen”. Wir bitten auf dem Mitgliederforum um Anregungen zum Inhalt durch unsere Mitgliedsfirmen. …mehr zu diesem Thema

Link:Information Beim LVR Rheinland

Link: Beispiele im Rheinland

 

Förderpauschalen

Integrationsprojekte müssen sich eigenständig am Markt behaupten. Sie erhalten keine Zuschüsse, die ihnen im Wettbewerb Vorteile verschaffen. Die Förderung durch das LVR-Integrationsamt entspricht grundsätzlich derjenigen, die jeder Arbeitgeber beantragen kann (siehe auch Infoseite Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber). Sie wird als Pauschale gewährt. Wie bei allen anderen Arbeitgebern ist finanzielle Unterstützung möglich beispielsweise für Investitionen in neu geschaffene Arbeitsplätze oder als Ausgleich bei erhöhtem Betreuungsaufwand oder eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Die behinderten Beschäftigten erhalten eine arbeitsbegleitende Betreuung und werden bei der Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt. Integrationsprojekte können Leistungen für Aufbau, Erweiterung, Modernisierung und Ausstattung einschließlich einer betriebswirtschaftlichen Beratung erhalten. (Quelle: LVR).

Arbeitshilfen

Teilhabebericht der Bundesregierung und neues Programm: “Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung”

Das BMAS hat den “Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen der Menschen mit Behinderungen” veröffentlicht und ein neues Programm des BMAS in Aussicht gestellt. Das BMAS fördert bisher im Rahmen der “Initiative Inklusion” mit 100 Millionen Euro Wege in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Hinweise auf Integrationsprojekte finden sich auf Seite 297.

Als sicher gilt, dass ein zusätzliches Programm “Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung” aufgelegt werden soll. Ziele sind die Erweiterung von betrieblichen und betriebsnahen Ausbildungen und die Schaffung von mehr sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen. Das befristete Förderprogramm aus Mitteln der Ausgleichsabgabe mit einem Volumen von 50 Millionen Euro soll von 2014 bis 2016 laufen.
Mehr Informationen zum Thema HIER sowie den umfangreichen Teilhabebericht der Bundesregierung (460 Seiten) als pdf HIER

Beratung

Bürgertelefon des Bundes: 030 221 911 006

Kontakt zur Arbeitsgruppe  “ Arbeitsmarkt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“

Zum Formular: Sie erhalten eine Rückmeldung, am leichtesten geht es über eine E-mailadresse.

Lohn