Krankenkassen machen Druck – Kostensenkung bei psychisch Kranken

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/krankenkassen-druck-auf-psychisch-kranke-waechst-a-938625.html

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Drohung mit Leistungsverlust

Nicht selten drohen die Kassenmitarbeiter damit, das Krankengeld oder die Kostenübernahme einer Psychotherapie zu streichen, wenn die Versicherten nicht spuren. In einem Fall drohte die Sachbearbeiterin mit Geldentzug, weil die Patientin keine Antidepressiva einnahm. Ein anderer Kassenmitarbeiter drängte eine Versicherte zu einer stationären Behandlung und drohte mit Kürzungen. Dabei rieten sowohl der ambulante Psychotherapeut der Betroffenen als auch der ambulant behandelnde Psychiater von einer Klinikeinweisung ab.   (…)

>Auch das Thema „Sanktionierung“ ist dringend – denn hier sind die Mitarbeiter der Arge völlig unzureichend informiert und ausgebildet. So werden gesundheitliche Probleme oft als Drücekbergerei interpretiert. Die Erkrankten werden dann in wirtschlaftliche Notlagen bis hin zur Obdachlosikeit gedrängt- und in Probleme die ausweglos werden,was zum Suizid führen kann.

http://www.heise.de/tp/blogs/5/155450

(….)Beim Thema Sanktionen wäre es sinnvoller zu überlegen, ob und in welcher Form diese wirklich notwendig sind angesichts der Vielzahl von Erwerbslosen bzw. aufstockenden ALG II-Beziehern und der Zahl der offenen Stellen, die dem gegenübersteht. Doch das Thema Sanktionen, so umstritten wie es seit Beginn der Agenda 2010 auch ist, ist derzeit weniger präsent. Auch die Petition, die noch bis zum 18.12.2013 mitgezeichnet werden kann, hat bisher lediglich ca 30.000 Unterstützer gefunden. Dies mag kein Grund zur Resignation sein, kann das erwünschte Quorum von 50.000 ja noch erreicht werden, doch angesichts der langjährigen Proteste gerade auch gegen die Sanktionen wäre anzunehmen gewesen, dass das Quorum schnell erreicht wird. Angesichts der Vielzahl der Betroffenen ist der bisherige „Erfolg“ der Petition eher zwiespältig zu betrachten.

Das Quorum ist breit erreicht! inzwieschen gibt es keinenZweifel: Die Mehrheit ist fürAbschaffung de r Sanktionierung en.

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